Wissenswertes über Schlaf
Ihr Bett hat Einfluss auf die Qualität Ihres Schlafs
Ungeachtet der Bauweise kann sich ein zu hartes Bett dem Körper nicht anpassen. Durch die ungleichmäßige Belastung können sich die Muskeln nicht entspannen und Schultern sowie Hüften sind erhöhtem Druck ausgesetzt, was zu einem unruhigen Schlaf führt, aus dem der Schläfer leicht aufwacht.
Die Muskeln versuchen, die Belastungen auszugleichen und spannen sich, um eine ergonomisch möglichst richtige Lage zu erreichen. Für den Körper ist dies jedoch äußerst ungesund, da sich die Muskeln nicht erholen können und das Körpergewicht auf ein paar wenige Stützpunkte drückt.
Ist das Bett hingegen zu weich, entsteht eine Krümmung in die andere Richtung, die andere Muskelgruppen belastet. In einem weichen Bett fällt es selbst jungen Menschen schwer, sich zu wenden, was zu häufigem Erwachen führen kann.
Auf den Härtegrad achten
Nur in einem Bett mit dem richtigen Härtegrad stimmen die Voraussetzungen für die Entspannung des Körpers. Ist das Bett außerdem so gebaut, dass es sich den Körperkonturen optimal anpasst und dadurch den Druck besser verteilt, bewegt sich der Schläfer weniger und kann so einen ungestörten Schlaf genießen.
Fachgerecht und individuell beraten, können Sie sich so vor teuren Fehlkäufen und gesundheitlichen Folgeschäden schützen.
Regeln für einen erholsamen Schlaf
Um einen guten und erholsamen Schlaf zu haben, ist es wichtig, bestimmte Regeln und Verhaltensweisen zu beachten. Viele davon werden Ihnen aus eigener Erfahrung vertraut sein. Ihre Kenntnis und Beachtung ist für einen normalen und ungestörten Schlafablauf sehr wichtig. Die Medizin hat für diese Regeln den Begriff "Schlafhygiene" geprägt.
- Achten Sie auf regelmässige Schlafzeiten. Gehen Sie immer zur selben Zeit ins Bett und stehen Sie zur selben Zeit morgens auf.
- Ihr Schlafraum sollte optimale Schlafbedingungen bieten. Ruhig gelegen, abdunkelbar und 14-18 Grad Celsius Raumtemperatur. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer vor dem Zubettgehen.
- Sorgen Sie für bequeme Schlafkleidung. Sie sollte der Raumtemperatur entsprechend angepasst sein und nicht zu eng anliegend sein, um Ihre Bewegungsfreiheit nicht einzuengen.
- Wenn Sie nicht einschlafen können, stehen Sie wieder auf und gehen erst wieder bei Müdigkeit ins Bett.
- Vermeiden Sie die Einnahme anregender Getränke (Alkohol, Kaffee, schwarzer und grüner Tee, Cola etc.) in den letzten 2 Stunden vor dem Schlafengehen.
- Abendliche Alkoholeinnahme sorgt zwar manchmal für ein schnelleres Einschlafen, aber die Qualität des Schlafes ist dann erheblich reduziert.
- Rauchen Sie nicht vor dem Schlafengehen oder während der Nacht.
- Gehen Sie nicht mit vollem Magen, aber auch nicht mit leerem ins Bett. Die letzte grössere Mahlzeit sollte wenigstens 3 Stunden zurückliegen.
- Warme Fussbäder oder das Trinken von warmer Milch fördert die Einschlafneigung.
- Benutzen Sie keine Schlaf- oder Beruhigungsmittel über einen längeren Zeitraum.
- Seelische Belastungen und Probleme sollten nicht mit ins Bett genommen werden. Versuchen Sie, diese vorher durch Entspannungsübungen abzubauen.
- Seien Sie tagsüber sportlich aktiv, oder machen Sie wenigstens einen Abendspaziergang.
- Vermeiden Sie einen Mittagsschlaf, wenn Sie nachts nicht schlafen können. Der Mittagsschlaf kann Ihre Müdigkeit am Abend und Ihr Schlafbedürfnis in der Nacht verringern.
- Wenn Sie längerdauernde Schlafprobleme haben, gehen Sie zum Arzt und schildern Sie diese.

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