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Gesunder Schlaf und die Rolle des Kopfkissens

Schon gewusst?

Ein Kissen in Standardgröße, das überall auf der ganzen Welt verwendet wird? Gibt es nicht. Beinahe jedes Land und jede Nationalität bevorzugt andere Maße. Wir Deutschen setzen auf die Größe 80 x 80 cm – und sind damit unangefochtener Spitzenreiter, wenn es um die Größe der Kopfkissen geht. Unsere Nachbarn aus Österreich betten sich lieber auf Kissen der Größe 70 x 90 cm oder 60 x 80 cm.

Die größte Vielfalt an Kopfkissen bietet ebenfalls eines unserer Nachbarländer, die Schweiz: im deutschsprachigen Teil sind die Schlafkissen 65 x 65 oder 100 x 100 cm groß. In anderen Landesteilen bewegen sich die Kissengrößen zwischen 60 x 60 cm, 60 x 90 cm oder 50 x 90 cm. Als europäischer Standard gilt gemeinhin die Größe 50 x 70 cm. Und wer hätte es gedacht: In den USA, dem Land der ungeahnten Möglichkeiten, in dem Trinkgefäße durchschnittlich 1 Liter Fassungsvermögen haben – ganz nach dem Motto: je größer, desto besser – sind die Kopfkissen in der Regel mit 50 x 66 cm quasi die kleinen Brüder unseres deutschen Pendants.

Die Entstehung des Kopfkissens: ein geschichtlicher Abriss

Unser heutiger Schlafstandard geht auf die römischen Schlafstätten nach ägyptischem Vorbild zurück. Für das Finden erster Aufzeichnungen über die Benutzung von Kissen müssen wir jedoch noch weiter zurückreisen. In ein Gebiet, das vielen Menschen heute nicht einmal mehr geläufig ist: nach Mesopotamien. In der Kulturlandschaft Vorderasiens war die Nutzung eines Kissens der gut betuchten Bevölkerung vorbehalten und diente gemeinhin als wichtiges Statussymbol. Doch mit dem Komfort unserer heutigen Kissen konnten die Steinkissen der Mesopotamier lange nicht mithalten. Komfortabel waren sie zwar nicht, aber dafür hatten sie einen wichtigen funktionalen Aspekt, schützen sie doch davor, Insekten von Augen, Ohren und Nase fernzuhalten. Die alten Ägypter setzen auf Holz- und Steinkissen. So betteten sie beispielsweise die Köpfe der Mumien auf Kopfstützen, um die Essenz des Lebens zu symbolisieren. Im alten China wurden Materialien wie Bambus, Bronze, Porzellan und Jade für Kissen verwendet. Hier wurde allerdings nicht etwa aus Komfortgründen auf weichere Materialien verzichtet. Vielmehr geht die Nutzung härterer Materialien mit dem chinesischem Glauben einher, dass weiche Kissen dem Körper die Energie entziehen.

Erste Aufzeichnungen von Kissen aus weicheren Materialien sind bei den alten Griechen und Römern zu finden, die ihr Haupt auf mit Stroh, Baumwolle oder Schilf gefüllten Tüchern betteten. Auf diese Zeit lässt sich auch die Nutzung erster Daunen als Kissenfüllung datieren – allerdings nur für wohlhabende Bürger, da Daunenfedern zu dieser Zeit als wahrer Luxus galten. Vom 12. bis ins 16. Jahrhundert hinein nimmt die Entwicklung erster Bettstätten so langsam richtig Fahrt auf. Die ersten Bettrahmen aus Holz, teilweise verziert mit aufwendigen Schnitzereien, dienten als bequeme Erholungsstätten für die Nacht. Weich gefüllte Säcke als Schlafunterlage hielten Einzug in Haus und Hof – und boten großen Teilen der Bevölkerung einen gewissen Schlafkomfort. Doch die Vorreiter unserer heutigen Kopfkissen blieben auch in dieser Zeit nur der Oberschicht vorbehalten. Erst mit Beginn der industriellen Revolution wurden Kissen dann auch endlich für den breiten Teil der Bevölkerung erschwinglich.

Mit unserer Beratung zum
richtigen Kissen

Durch ein optimal auf Sie und Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Kissen können Sie Ihre Schlafqualität ganz leicht und nachhaltig verbessern – und somit ausgeruhter, erholter und mit neuem Elan in jeden einzelnen Tag starten. Wir als Schlafprofis unterstützen Sie gerne bei Ihrer Suche. Vereinbaren Sie gern direkt einen Beratungstermin.

Gesunder Schlaf und die Rolle des Kopfkissens

Wie man sich bettet, so schläft man. Ein Satz, den Sie wahrscheinlich bereits mehrfach in der Werbung gehört oder auf Plakatwänden gesehen haben. Eine abgedroschene Phrase, die in unserem alltäglichen Sprachgebrauch fest verankert ist. Die aber im Kern mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit enthält – und den Nagel damit quasi auf den Kopf trifft. Immerhin ist wissenschaftlich bewiesen, dass das richtige Bettsystem und die dazugehörige Ausstattung den Schlaf nachweislich und vor allem nachhaltig verbessern.

In der Regel schlafen wir durchschnittlich rund ein Drittel unseres gesamten Lebens. Gesunder und erholsamer Schlaf ist deswegen unverzichtbar für unsere körperliche und geistige Rehabilitation. Ein optimal auf die körperlichen Bedürfnisse abgestimmtes Bettsystem bildet somit die fundamentale Grundlage für unsere körperliche Gesundheit und Produktivität. Doch damit ist das Ende der Fahnenstange in Sachen gesunder und erholsamer Schlaf noch lange nicht erreicht. So individuell, wie ein jedes Schlafsystem und eine jede Matratze auf Sie abgestimmt sein sollten, so individuell sollte auch die Wahl Ihres Kopfkissens erfolgen. Immerhin betten Sie Ihren Kopf jede Nacht darauf.

Das Kopfkissen und seine Funktion

Doch warum benötigen wir überhaupt ein Kopfkissen – und betten unseren Kopf nicht einfach direkt auf der Matratze? Was genau ist eigentlich die Funktion eines Kissens?
Die Aufgabe des Kissens ist es, den Kopf in der Liegeposition optimal abzustützen und dabei eine bequeme und entspannte Schlafposition zu ermöglichen. In der Nacht dient das Kopfkissen dazu, die Halswirbelsäule zu entlasten und ein erholsames und ausgeruhtes Aufwachen am Morgen zu ermöglichen. So komfortabel und bequem betteten sich die Menschen allerdings nicht immer.

Alles andere als Standard

Wussten Sie eigentlich, dass die gängige deutsche Kopfkissengröße von 80 x 80 cm für die meisten Menschen gar nicht die ideale Größe ist? Und das, obwohl wir Deutschen unser großes Kuschel-Kissen doch so sehr ins Herz geschlossen haben. Doch warum eignet sich das quadratische deutsche Standard-Kissen eigentlich gar nicht für einen erholsamen und regenerativen Schlaf?

Aufgrund der Größe des Kissens können der Halswirbel- und Schulterbereich des Oberkörpers nicht optimal in die Matratze einsinken. Die Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur kann sich über die Nachtstunden nicht richtig entspannen. Dies führt bei vielen Menschen zu Verspannungen und Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich – gerade morgens nach dem Aufstehen. Deswegen erfreut sich das 40 x 80 cm große Komfortkissen gegenüber dem Standardkissen zunehmend großer Beliebtheit.

Doch welches Kissen passt denn nun optimal zu Ihnen und Ihren Schlafbedürfnissen? Bei der vielfältigen Auswahl auf dem Kissen-Markt verliert man schnell den Überblick und ertrinkt in der Fülle an Angeboten. Generell können Sie sich folgenden Leitsatz merken:

Die Hauptsache ist, dass Ihre Halswirbelsäule gerade liegt.

Orthopedisches Kopfkissen für einen gesunden Schlaf

Die richtige Liegeposition des Kopfes ist essentiell. Ein orthopädisches Kissen kann diese unterstützen.

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